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Die HausaufgabenDer Hort an der Grundschule - Hausaufgaben machen mit den Schulfreunden Wenn Kinder in die Grundschule kommen, ist das für sie selbst und ihre Eltern ein bedeutender Einschnitt. Neben dem Unterricht als neuem Bestandteil des Tagesablaufs muss dann oft auch die Nachmittagsbetreuung für die Kinder neu geregelt werden. Dazu gehört neben der Betreuung im engeren Sinn beispielsweise auch die Beaufsichtigung der Hausaufgaben. Hausaufgaben Ein ruhiges und entspanntes Umfeld der Hausaufgabenerledigung wird das Team des Moggerla zur Verfügung stellen. Gewissenhafte und sinnvolle Durchführung ist nur möglich, wenn die Kinder die Wichtigkeit der Hausaufgaben erkennen und gut motiviert werden, damit die Freude am Lernen nicht verloren geht. Wir akzeptieren individuelle Stärken und Schwächen. Die Hausaufgaben sollen sauber und vollständig sein, graduell abhängig von der Einstellung der Lehrer und dem Alter des Kindes. Wenn das Kind nicht überwiegend selbstständig arbeitet und ohne fremde Hilfe zurechtkommt, wird auf das einzelne Kind eingegangen. Dies ist abhängig vom Alter und von den Fähigkeiten des Kindes. Außerdem sollen die Erwartungen der Eltern und die der Lehrkräfte möglichst erfüllt werden, soweit dies zum Wohle des Kindes geschieht und nicht über die Möglichkeiten des Hortes hinausgeht. Im Kinderhort haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht und Anleitung zu erledigen. Dazu steht ihnen gemäß der Richtlinien des Kultusministeriums eine angemessene Zeitspanne zur Verfügung, d.h. für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 sollten die Hausaufgaben nicht mehr als 30 Minuten, für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 nicht mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen.
Ein langsam arbeitendes Kind kann auch 15 Minuten länger arbeiten, ein schnelleres entsprechend kürzer. Bei allen Klassen werden Fleißarbeiten nicht kontrolliert beendet. Hat das Kind die Aufgaben beendet, sollte es die Selbstkontrolle anwenden. Danach erfolgt die Kontrolle auf Richtigkeit und wir setzen unser Signum darunter. In das Elternheft erfolgt ein Vermerk: bei fehlerfreier Hausaufgabe - "ohne Hilfe", ansonsten - "mit Hilfe". Somit können Eltern erkennen, in welchem Maß das Kind wirklich selbstständig gearbeitet hat. Sollte es zum Abbruch der Hausaufgaben kommen (absolutes Nichtverstehen, individuelle Zusatzaufgaben, Nacharbeiten aus dem Unterricht) erfolgt eine Mitteilung im Elternheft. Die Kinder werden zur gegenseitigen Hilfestellung ermutigt (Partner- und Kleingruppenarbeit, ältere Schüler und Schülerinnen helfen den jüngeren Kindern). Der Freitag im Hort ist hausaufgabenfrei, damit wir im Hort mehr Raum für die Freizeitgestaltung ihrer Kinder haben und die Eltern am Wochenende Gelegenheit haben, ihre Kinder bei der Erledigung der Hausaufgaben zu begleiten. So können die Eltern einen kontinuierlichen Überblick über die Hausaufgabensituation behalten. Grundsätzlich sollten sich die Eltern täglich die Hausaufgaben vorlegen lassen und darauf achten, dass es auch "Aufgaben für zu Hause" gibt. Das betrifft vor allem:
Probleme bei den Hausaufgaben Kann ein langsam arbeitendes Kind seine Hausaufgaben in der oben angegebenen Zeit dennoch nicht fertig stellen, soll es seine Arbeit beenden. Wichtig ist dann, dass die Betreuung die Eltern (und die Lehrkraft) durch eine kurze Nachricht im Elternheft darüber informiert. Beispiel: Die Zeit war um. … hat 30 Minuten gerechnet. Hat ein Kind die Hausaufgaben nicht verstanden, sollte ebenfalls eine kurze Benachrichtigung durch die Betreuerinnen erfolgen. Beispiel: …hat die Hausaufgaben nicht verstanden. Wir weisen deshalb darauf hin: Der Hort kann keine Nachhilfe leisten. Lesehausaufgaben Lesehausaufgaben, bei denen es um die Sinnentnahme geht, können in den Hausaufgabenhilfen erledigt werden. Lesehausaufgaben, die das laute Vorlesen verbessern sollen, müssen grundsätzlich zu Hause erledigt werden. Die Erzieher-/Innen halten regelmäßigen Kontakt zu den Lehrern der Hortkinder. Diese Besprechungen richten sich immer an einem gemeinsamen Ziel aus, bei dem die Weiterentwicklung des Kindes im Mittelpunkt steht. Ein solches Ziel könnte beispielsweise lauten: „Was können Hort, Lehrer und Eltern dazu beitragen, um die mathematische Schwäche des Kindes zu verringern?“ Die Erzieherinnen sind stets bemüht ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Hausaufgabenzeit und Freizeit zu schaffen. |
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